Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Rückkehr aus der Elternzeit

„Geht nicht, gibt’s nicht“

Familienfreundliche Arbeitszeitmodelle im Seniorenzentrum

 

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern – schon oft war von dieser Forderung zu lesen. Wie familienfreundliche Arbeitsbedingungen tatsächlich umgesetzt werden können, beweist aktuell das AWO Seniorenzentrum Hardtwald. Insgesamt drei Mitarbeiterinnen des Seniorenzentrums konnten dank individueller Arbeitszeitregelungen bereits nach einem Jahr Elternzeit wieder in ihren Beruf zurückkehren.

„Wir legen großen Wert darauf, flexibel auf die jeweilige Situation der jungen Mutter einzugehen und mit ihr gemeinsam ein Arbeitszeitmodell zu finden, das zur Kinderbetreuung passt“, erklärt Heimleiter Markus Bär. Dazu werden rechtzeitig viele Gespräche geführt. „Damit der Wiedereinstieg ins Berufsleben klappt, sind eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und vor allem ein hohes Maß an Flexibilität seitens des Arbeitgebers wichtig“, so Bär weiter. „Generell gilt: Geht nicht, gibt’s nicht.“

„Ich fand es toll, wie mein Chef mich beraten hat, damit ich die Arbeitszeit gut mit meiner Familiensituation kombinieren kann“, bestätigt denn auch Jennifer Band, die nach nur zwölf Monaten Elternzeit ihre Erwerbstätigkeit im Seniorenzentrum Hardtwald wiederaufgenommen hat. „Meine direkten Vorgesetzten auf dem Wohnbereich, auf dem ich arbeite, waren allen Ideen gegenüber offen, so dass ich nun ein Arbeitszeitmodell wählen konnte, das ganz individuell auf die Betreuungszeiten meiner Tochter zugeschnitten ist. Das erleichterte mir sehr den Schritt, wieder zurück ins Berufsleben zu gehen.“

Auch die gelernte Altenpflegerin Ruth Andtoungou-Bidjima ist sehr froh, sich schon nach einem Jahr wieder zurück zum Dienst gemeldet zu haben. „Meine Tochter wird in der Kita gut versorgt, und ich habe die Möglichkeit wieder mit netten Kollegen zusammenzuarbeiten. Es war für mich von Anfang an klar, dass ich nach einem Jahr gerne wieder arbeiten möchte. Die Arbeit mit den Bewohnern und der Austausch mit den Kollegen haben mir nach einem Jahr dann schon gefehlt.“

Dass Familienplanung nicht gleichbedeutend mit einem Karriereknick sein muss, beweist derzeit Pflegefachkraft Nicole Scherer. Auch sie ist nach einem Jahr wieder an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt und macht gerade eine Weiterbildung zur Pflegedienstleitung. Scherer: „Ich komme jeden Tag sehr gerne zur Arbeit, weil es mich zufrieden macht zu sehen, wie glücklich auch die Bewohner sind. Außerdem ist es sehr befriedigend, neben der Mutterrolle auch noch beruflich weiterzukommen.“

Heimleiter Markus Bär freut sich über die Entscheidungen der drei Mitarbeiterinnen zum schnellen Wiedereinstieg: „Wir haben im Hause nur positive Erfahrungen mit unseren jungen Müttern gemacht und sehen das Ganze auch als eine Win-win-Situation. Wir als Arbeitgeber profitieren von ausgeglichenen Mitarbeiterinnen, die durch verschiedene Arbeitszeitmodelle wie z. B. 3-Schicht-System, Wochenenddienste oder Teilzeit nach einer relativ kurzen Elternzeit wieder eingeplant werden können. Aber auch für die Mitarbeiterinnen, die sich ein Jahr lang nur der Kindererziehung gewidmet haben, ist es eine Bereicherung, Kind und Beruf gut miteinander verbinden zu können.“

 

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